13.5.2024
In Agrigento angekommen, eingerichtet, laufen wir erstmal ans Meer hinunter. In einem schönen Restaurant bestellen wir was typisch sizilianisches, Caponata, welche Hauptsächlich aus Auberginen, Zwiebeln und Tomaten besteht. Wir geniessen die Caponata und den schönen Blick aufs Meer.

14.5.2024
Mit dem Bus (hej, es werden alle mitgenommen, auch der Hund ist kein Problem😘), der gleich vor dem Campingplatz hält, fahren wir zu den archäologischen Ausgrabungen. Dort erwartet uns dann die nächste Überraschung, die Rucksäcke werden gescannt, ich ahne Böses. Als richtige Schweizerinnen haben wir natürlich beide ein Sackmesser in unseren Rucksäcken, hätten wir gewusst, dass es hier Scanner hat, hätten wir die natürlich im Büssli gelassen. Also der nette Signore am Scanner sagt, „no knives“. Wir fragen ihn ob wir denn die Sackmesser bei ihm lassen können, nein das gehe nicht, wir sollen die Messer zurück ins Auto bringen. Wir erklären, dass wir mit den ÖV hier seien. Er zuckt mit den Schultern, nicht sein Problem, No knives! Mägi versucht nochmals mit ihm zu verhandeln, ich verstehe nicht ganz was er meint mit „hinter der Linie und das interessiere ihn dann nicht“. Mägi kapiert, sie nimmt die Messer versteckt sie draussen im Blumentopf, wir kaufen Tickets, gehen durch und oh Wunder der Blumentopf ist auch von dieser Seite erreichbar. Wir nehmen unsere Messer und besuchen den Park🤣🤣😂.
Die archäologischen Stätten von Agrigent südlich des heutigen Stadtkerns von Agrigent gehören zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundplätzen auf Sizilien. Sie zeigen vor allem die Überreste von Akragas (lat. Agrigentum), einer der bedeutendsten antiken griechischen Städte auf Sizilien. Die teilweise noch sehr gut erhaltenen griechischen Tempel zeugen von der Größe, Macht und kulturellen Hochblüte der damaligen griechischen Stadt.
Das Gelände der Tempel und Ausgrabungen ist sehr weitläufig, aber wunderschön. Wir verbringen gute 5 Stunden dort.



Auf dem Gelände gibt es auch eine alte Ziegenrasse, eine Ausstellung zu ehren berühmter Persönlichkeiten, eine Villa mit schönem Garten des Sponsors und Förderer der Ausgrabungen, Alexander Hartcastle. Und zum ersten Mal sehe ich einen Pistazienbaum.


15.5.2024 Milena
Wir verlassen Agrigent und fahren kilometerlang an Gewächshäusern vorbei ins Hinterland.
Wiedermal steuern wir einen Platz auf einem Agricamping an, weit ab von Hektik und Lärm.
Domenico, Martha und Enza verwöhnen uns mit lokalen Spezialitäten und tollem Wein (ja schon wieder zwei Kisten im Auto zwischen meinen Beinen). Nach einem schönen Spaziergang durch Olivenhaine mit Aussicht auf die wunderbare Gegend, haben wir dann auch das üppige Mittagessen verdaut. Wir sind die einzigen Gäste hier und haben das Haus und das total saubere Badezimmer für uns alleine!



