Tag 15: Pitigliano und Saturnia

17.4.2024

Weiter gehts wieder zurück in die Toskana, aber nicht ohne noch schnell beim Weingut Mazziotti vorbeizufahren und eine Kiste Est! Est!! Est!!! zu kaufen. Da wir bekanntlich nicht so viel Platz in unsere Büssli haben, kommt die Kiste bei mir vor den Sitz. Allzulange wird dies wohl nicht sein müssen!

Auf dem Weg zu den warmen Quellen von Saturnia, machen wir ein Stop in Pitigliano. Ein wunderbares kleines Städtchen. Leider ergiesst sich bei unserem Besuch teilweise ein Gewitter.

Pitigliano hatte einst eine eine blühende jüdische Gemeinde. Bis zu einem Viertel der Einwohner von Pitigliano war jüdischen Glaubens. Die restaurierte Synagoge stammt aus dem Jahr 1589. Heute hat es nur noch wenige jüdische Einwohner, dafür aber ein schönes Museum in den ehemaligen Räumen der Gemeinde die in Tuffsteinfelsen eingehauen sind. So Zum Beispiel die Mikwa, der koshere Weinkeller, die Färberei und die Mazzebackstube. Von den Livorner Juden wurde Pitigliano scherzhaft „Klein Jerusalem“ genannt, so ist der Eingang einer Gasse in dem Quartier auch heute noch angeschrieben.

Weiter zu den warmen Schwefelquellen von Saturnia.

Etwa 100 km südlich von Florenz entfernt in der toskanischen Maremma liegt das Örtchen Saturnia. Hier befindet sich die natürliche Therme Saturnia, die nicht nur eine der beliebtesten, sondern auch eine der ältesten Thermen der Toscana ist. Bereits die Römer wussten die Vorzüge des warmen Wassers zu schätzen und errichteten hier das „Bagno secco“, dessen Ruinen noch heute besichtigt werden können. Der Name Saturnia stammt vom römischen Gott Saturn, der der Legende nach die Stadt gegründet hat. Das Wasser hat konstant 37,5 Grad.

Fussläufig hat es auch einen Stellplatz wo wir dann auch übernachtet haben.