Gefahrene Km | 6000 |
Verluste | Ein Schneidebrettchen, einen Trinknapf von Fiona, eine Gabel (wird uns wieder gebracht 😂😂), ein Iphonekabel, eine Faltsalatschüssel, ein Mikrofasertuch, dass wir bei einer Katze mit ihren Jungen gelassen haben |
Ereignisse | 2 VW Garagenbesuche, einmal mit Apschleppung |
Min. Temperatur | 4 Grad Zufahrt San Bernadiono bei Schnee |
Max Temperatur | 33 Grad in Vieste |
Erungenschaften | Eine Pastamaschine, eine Chitarra per Spaghetti, 4 Basilikumstöcke, 6 Tropeazwiebel Setzlinge, eine Strandmuschel aufklappbar und ein paar Flaschen Wein |
Wie hat uns die Reise gefallen? Unsere Meinung darüber ist etwas unklar.
Einerseits haben wir die Italiener und vor allem die Süditaliener, als sehr hilfsbereite, gastfreundliche Leute kennengelernt. Auch hatten wir nie ein mulmiges Gefühl, wenn wir unser Auto irgendwo abgestellt haben (Ausser als wir aus Versehen mitten in Neapel gelandet sind und Gabi voller Panik sagte, Mägi soll die Türverriegelung betätigen 🤣🤣🤣🤣🤣).
Erschreckt hat uns aber der viele Dreck und die gesamte Abfallsituation, welche im Süden herrscht. Sehr schade für das Land. Auch die Situation bezüglich Hunde, war für uns schwierig. Hunde in ÖVs mitzunehmen ist in Italien nicht immer einfach. Von, „ist ja kein Problem“, über „nur mit Maulkorb“, bis „Hunde werden überhaupt nicht mitgenommen“, haben wir alles erlebt. Auch haben die Italiener ganz oft die Hunde nicht im Griff und an der Leine sind die Hunde oft aggressiv. Mit Streuner haben wir aber nur gute Erfahrungen gemacht.
Auch ist das Campingplatzleben in Italien fast immer mit viel Lärm verbunden, die Italiener feiern gerne und das bis spät in die Nacht. Vor allem am Wochenende sollte man lieber einen Agricamping aufsuchen, dort haben wir nie Italiener angetroffen, meist waren wir eh alleine dort. Generell stellen wir immer wieder fest, dass wir die Ruhe sehr schätzen und laute Nachbarn (egal aus welchen Ländern) und stundenlangen lärmenden Kinder nicht unser Ding ist, dafür sind wir wohl zu alt.
Im Süden waren die Strassen oft sehr schlecht, viele Schlaglöcher und schlecht reparierte Schäden in den Strassen. Und über die Fahrweise der Italiener kann ich nur den Kopf schütteln, weshalb dort überhaupt Schilder aufgestellt werden ist mir ein Rätsel 🏎️🏎️🏎️🚗🚗🚗🤣🤣🤣🤣.
Aber für all das wurden wir reichlich mit schönen Erlebnissen, schöner Landschaft, gutem Essen und hervorragenden Weinen belohnt. Kurz gesagt, es war schön!!
Nächstes Jahr geht’s dann wohl wieder in den Norden. Wenn du Lust hast, freuen wir uns, wenn du uns auch wieder begleitest!!!!
Danke fürs Lesen und bis bald
Gabi, Mägi und Fiona
